ganzheitliche Berufsorientierung meint:

Alle Bereiche und Teile einer Person sind angesprochen und einbezogen.

Viele Tests fragen nur nach den intelligenten Lösungen, nach flotten Ideen, aber wenige können das Einfühlungsvermögen und deine körperlichen Fähigkeiten einbeziehen.

Zur eigenen Einschätzung helfen die fragenden Systeme wie www.planet-beruf.de
und einige anderen Fragebogen und Interessenstests der Arbeitsagentur.

Hilfe zur Selbsteinschätzung können Freunde, Verwandte, Mitschüler, Lehrkräfte,
aber auch Anleitende und Ausbildende in Praktikumsstellen geben,
deren schneller Eindruck auch eine gute Hilfe für die kurzfristige Wirkung sein kann.
Manche Schulen bieten auch ab der 7. Klasse den Berufswahlpass an.

Zur ganzheitlichen Sicht auf deine eigene Person
solltest du einmal die verschiedenen Meinungen auf einem grossen Blatt nebeneinander aufnotieren, damit du siehst, wie du von den verschiedenen Menschen wahrgenommen wirst:
Deine Eltern und Geschwister sind noch unter dem Eindruck deiner Veränderungen der letzten Jahre,
ebenso langjährige Freunde und Freundinnen und Mitschüler,

anders reagieren neu bekannte Mitmenschen, die vielleicht noch wenig von dir wissen,
aber trotzdem einen Eindruck gewonnen haben: Neue Lehrkräfte, Mitschüler ...
und versuche auch einmal, etwas ungewöhnliches zu tun:
Befrage Mitmenschen anderer Kultur-Herkunft,
auch wenn du noch nicht so viel mit ihnen zu tun hattest:
Sie beobachten oft sehr genau, wagen aber möglicherweise keine kurzen Beurteilungen ...

Innerhalb der Schule kommen vielleicht nicht alle deine Lebensbereiche zum Vorschein:
Wo gibt es gute Hinweise aus deinem Freizeit-Umkreis? Was ist der richtige Verein für dich?

Ob Sport oder Hobby, Nachbarschaft oder Freizeitgestaltung: Meist braucht es Räume dafür ...
und Zeit: Vielleicht sogar eine ganze Projektwoche?